Drei Jahre Sitzungspräsident

Das "Geheimtreffen" zwischen Wilfried Anderson, Bernd Hölken und Peter Keldenich, Vorstandsmitgliedern der Lyskircher Junge, fand 1985 im Kölner Kolpinghaus statt.
Vorausgegangen war ein längeres Gespräch mit Vertretern der den Lyskircher Junge angeschlossenen "Hillige Knäächte un Mägde", die anfragten, ob ich bereit sei, Präsident der Lyskircher Junge zu werden.
Beim Gespräch im Kolpinghaus wunderte ich mich, dass die drei Vorstandsmitglieder "um den heissen Brei" redeten. Dann erfuhr ich, dass die drei nichts von den Aktivitäten der Tanzgruppe wußten.
Nun, wenn zwei Gremien sich unabhängig voneinander für jemanden entscheiden, wird eine Zusage leicht.
Da ich bis zu diesem Zeitpunkt keiner Karnevalsgesellschaft angehörte, sondern lediglich als Sitzungspräösident im Kölner Umland Erfahrung gemacht hatte, lehnte ich die Übernahme der Präsidentschaft ab, machte aber eine Zusage als Sitzungspräsident, verbunden mit Sitz und Stimme im Vorstand. Hierfür vereinbarten wir die lt. Satzung übliche Dreijahresfrist.

Obwohl wir drei wunderschöne Jahre miteinander verbrachten, machte ich von meinem zuvor ausbedungenen Recht Gebrauch und lehnte eine Kandidatur als Präsident der Gesellschaft ab. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen und ich habe dies genau so bedauert wie die Mitglieder und Freunde der Lyskircher Junge. Zwei Personen meines Vertrauens wissen, warum der Verstand über Gefühle obsiegte.



Lyskircher Junge im Gürzenich

Sitzungspräsident bei den Lyskircher Junge - Drei Jahre lang, von 1986 bis 1988, leiteteich die Siutzungen der Lyskircher Junge im Kölner Gürzenich. Wilfried Andersson führte zu dieser Zeit den Vereinsvorsitz.